Lost Places by Odin & Morgane  

 

Photography by Odin & Morgane

"Sagen und Legenden"



Die Legende des Brunnen von Fontestorbes  (Frankreich)

Geschichte
Wenn man die Straße Richtung Montségur fährt, kommt man an dem Brunnen von Fontestorbes vorbei. Eigentlich kann man es als Weltwunder betrachten, was die Natur geschaffen hat. Ein seltenes Phänomen und einzigartig. Zurzeit gibt es ungefähr 30 dieser Phänomene auf der ganzen Welt. Während eines großteils des Jahres ca. 7-9 Monate fließt der Brunnen konstant. Sinkt aber der Wasserpegel wird der Brunnen von heute auf morgen intermittierend - zumindest zeitweilig. Der komplette Zyklus dauert meistens 60 - 90 Minuten. Ist der Zyklus normal (60 min) fließt die Quelle ca. 30 min ein, und kommt dann während weiteren 30 min zum Stillstand. Das ist der Augenblick, in dem man ganz leicht die Höhle betreten kann. Seit 1947 ist man dem Mysterium des Brunnens auf der Spur, doch bis heute konnte keiner das Rätsel lösen. Aber das Rätsel erlaubt uns dann, unserer Fantasie freien lauf zu lassen ...

Die Legende ...
Eins führte die Höhle in ein Prachtvolles Haus, wo die Feen (encantandos) lebten. Sobald die Nacht herein brach wuschen sie ihre Wäsche in der Quelle mit goldenen Waschklöppeln.

In der Nähe der Höhle auf einem Pachthof der Pierrets, lebte eins die junge und schöne Angèle, seit Kurzem verheiratet. Als sie ein Kind erwartet, bittet eine Fee, die die Abende bei den Pierrets verbrachte, Angèle das Kind in ihrem Haus zu gebären. Angèle nimmt das Angebot an. Als beweis ihrer Zuneigung bekommt Angèle von der Fee einen Zauberstab geschenkt, mit dem sie sich all ihre Wünsche erfüllen kann. Der Zauberstab wird mit viel Bescheidenheit eingesetzt und beschert Angèle viel Glück. Als Angèle älter wurde und ihre Zeit kommen sah, rät sie ihren Kindern den Zauberstab intakt zu lassen. Leider wurde der Rat nicht angenommen. Da aber jedes der Kinder ein Stück vom Glück haben wollte, zerbrachen sie ihn. Kaum war das gute Stück zerbrochen, blieben nur noch Holstücke davon übrig.

Spuk auf Château Veauce  (Frankreich)

Ein richtiges Spukschloss zu besuchen hat schon was. Mir begegnend im Garten ein weißer Pfau, war das Dame Blanche die in gestalt eines Pfaus dort umherwandert ...? Auf Château Veauce soll der Geist von Lucia auch die "Weiße Frau von Veauce" oder "Dame Blanche" genannt, spuken. In den Gängen des Schlosses hingen mehrere Abbildungen von Lucia als Geist. Lucia wurde ca. 1560 in einem der Türme von ihrer Rivalin eingesperrt und verhungerte. Seitdem soll sie im Schloss umhergehen. Damals als man noch im Schloss übernachten konnte, sollen so einige Gäste dem Geist begegnet sein. In den 80ern machte sich eine Ghosthunter Truppe auf, um dem Phänomen Lucia auf den Grund zu gehen.

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Film: Dailymotion



Robert le Diable  (Frankreich)

Die Frau eines Herzogs der Normandie hatte eine Laision mit dem Teufel. Aus dieser Verbindung entsprang Robert - später "Robert le Diable" genannt. Er erbte zahlreiche böse Eigenschaften seines Vaters und terrorisierte die ganze Gegend. Als er erfuhr, wer sein Vater wirklich war, beschloss er ein Eremitendasein zu führen. Es gibt widersprüchliche Erzählungen dieser Legende. Richtig ist, das Château gibt es wirklich auch ein Robert le Diable hat dort gelebt. Ob er wirklich so grausam war, wie manche erzählen, oder nur der Fantasie entspringen ... wir wissen es nicht und lassen deshalb unserer Fantasie freien Lauf.

Unter anderem hat "Simon Marsden" in seinem Buch "Ghosthunter: A Journey through Haunted France" über seine Geschichte geschieben.



Château l'Herm  (Frankreich)

Der Wind trägt dir eine Geschichte zu, höre genau hin.

Wenn so langsam die Blätter fallen und alles färbt sich bunt, wenn der Wind stärker wird und die Abende länger dann erzählt man sich so manche Geschichten, von Tragik und Leid, von Geistern der Vergangenheit ...

Es war einmal ein Edler Baron von Lerm dessen größter Schatz sein Kind war. Seine Frau war tot und so hütete er seine Tochter wie ein Augapfel.

Rest folgt ...





Carcassonne   (Frankreich)

Der Sage nach, wie Carcassonne zu seinem Namen kam

Karl der Große belagerte mehrmonatig Carcassonne. Die Belagerung hielt so lange an, dass der Hunger bald die ersten Opfer in der Stadt forderte. Die Dame Carcas beschloss daraufhin, dass letzte verbleibende, Schwein mit Getreide zu mästen, und es den Feinden von der Burgmauer vor die Füße zu werfen. Der Bauch des Schweins platzte und den Feinden quoll das ganze Korn entgegen. Die Belagerer dachten beim Anblick der riesigen Menge Korn, das es wohl noch eine ganze Menge Lebensmittelvorräte in der Burg geben musste, wenn man sie jetzt schon von der Burgmauer warf. Entnervt wollte Karl schon von dannen ziehen, als die Dame Carcas Verhandlungsbereitschaft signalisierte, sie ließ die Trompeten ertönen. Ein Nahestehender, Karls des Großen soll daraufhin gesagt haben, Madame Carcas Sonne, was so viel bedeutet Madame Carcas "läutet". So ist der Name Carcassonne entstanden. Wie es denn nun wirklich war, keine Ahnung. Da Karl der Große ja nie Carcassonne belagert hatte. Aber trotz allem, eine schöne Sage, die sich bis heute hält.



Weitere Sagen und Legenden werden folgen ...

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